EU Meisterschaft mit einer Silber Medaille für Belgien und guten Ergebnissen auch der Geschwister Ahn aus Ostbelgien

Bei Temperaturen bis zu 40 Grad gingen in der Sud Steiermark während 10 Tagen 7 belgische Jugendspieler in den Kategorien U8 bis U14 bei der Schach EU Meisterschaft für Belgien erfolgreich an die Bretter.

Coach FM Martin Ahn, der im Juli noch zur Vorbereitung an einem Fide Trainer Lehrgang teilgenommen hatte, blickt sehr zufrieden auf die guten Resultate und starken Leistungen aller belgischen Teilnehmer. Laurent Huynh aus Brüssel verpasste nur ganz knapp und unglücklich die Gold Medaille in der Kategorie U14. Nach 4 Runden hatte er bereits einen ganzen Zähler Vorsprung auf seine Konkurrenz, musste aber in der vorletzten Runde seine einzige Niederlage einstecken. Sein unermüdlicher Einsatz und seine Disziplin mit zum Teil 8 Stunden Schach am Tag bescherten ihm schließlich Silber! Aber auch alle anderen Teilnehmer beschäftigten sich täglicher locker 5 bis 6 Stunden am Tag mit dem königlichen Spiel. Hervorzuheben ist auch der gute 6. Platz vom Antwerpener Joppe Raats der in der U12 stets vorne mitmischte. Auch die beiden noch sehr jungen 7 und 8 Jahre alten Geschwister Ahn aus Hergenrath bereiteten sich Vormittags intensiv auf Ihre Partien vom Nachmittag vor. Nach den Partien stand dann noch die Analyse an. Die Nachbetrachtung
der Schachpartie ist im Schach eins der wichtigsten Elemente um Fortschritte zu erzielen. Natürlich wurden hier vom Vater und Coach Ahn bei den Kleinen einige Schnitzer entdeckt die bei der Live Übertragung der Partien bereits viele Nerven gekostet hatten. So wurde z.B. eine klare Gewinnstellung noch durch Zeitüberschreitung verloren und auch die berühmten und schwierigen Turmendspiele wurden teilweise auch noch von den älteren inkorrekt behandelt. Aber als Zuschauer hat man ohne diesen Druck immer leicht reden. Aber genau für diese z.T. harten Erfahrungen nehmen die Spieler an solchen starken internationalen Turnieren teil. Und im Spielstärkedurchschnitt steht eine EU Meisterschaft einer EM oder WM nichts nach. Bester Beweis Anastasia spielte auch hier überwiegend gegen Spieler aus den starken Ost Europäischen Schach Ländern wie Bulgarien mit 3 Goldmedaillen, Kroatien, Rumänien, Tschechien oder Estland. Sie spielte wie immer sehr solide und umsichtig mit dem Ziel sich aus der Position der Stärke langfristige Vorteile zu erspielen. Das angestrebte Ziel in Tuchfühlung der 50% Marke zu gelangen wurde mit 4,5 aus 9 möglichen Punkten erreicht. In der separaten Mädchen Wertung kam Anastasia sogar auf den geteilten 3. Platz. Die Bronze Medaille ging aber aufgrund der leicht schlechteren Feinwertung an die Vertreterin aus Polen. Maximilian Ahn, für den es sein 1. Internationales Turnier war, war mit dem Ziel nach Mureck gereist den ein oder anderen Sieg mit nach Hause zu nehmen. In den ersten Runden agierte er sehr nervös und zu hastig so dass er nach seinem etwas glücklichen Auftaktsieg 3 Niederlagen en Suite einstecken musste. Dann kam aber in Runde 5 seine beste Turnierleistung. Er spielte seinen Gegner regelrecht schwindelig. Mit Turmopfer wie es die alten Meister im 19. Jahrhundert praktizierten wurde der gegnerische König in einer sehenswerten Miniatüre zerlegt. Mit 7 Jahren eine sehr beeindruckende Partie in der Maximilian seine Angreifer Qualitäten aufzeigte. Nach 9 Runden erspielte er ebenfalls verdiente 4,5 Punkte und durfte mit Platz 9, wie das gesamte belgische Team sehr zufrieden und glücklich sein.

Eine für alle gelungene Teilnahme wo die Fortschritte der Kinder bereits während dem Turnier deutlich zu sehen waren. Nun gilt es für alle an der  Schachfigur bleiben um nächstes Jahr wieder angreifen zu können. MA

Bild: die 7 belgischen Teilnehmer v.l.n.r.: Joppe Raats, Juliette Sleurs, Anastasia & Maximilian Ahn,
Laurent Huynh, Arne Nemegeer und Louise Vanderstappen.

 

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